Geriatrie

   (Lehre von den Alterskrankheiten)

Die Bevölkerung wird immer älter. Im Durchschnitt werden aktuell in Deutschland Männer 77,7 und Frauen 82,7 Jahre alt. Auch in Zukunft werden sich diese Zahlen immer weiter nach oben verschieben. In den letzten 100 Jahren hat sich die Lebenserwartung verdoppelt.

Man schätzt, dass jedes 2. Kind, was heute geboren wird, ein Lebensalter von 100 Jahren erreichen kann/wird.

 

Ein Grund mehr, sich Gedanken über Erkrankungen zu machen, die insbesondere im höheren Lebensalter vermehrt auftreten. Die Geriatrie (Lehre von den Alterskrankheiten) ist daher ein relativ neues Gebiet im Bereich der menschlichen Medizin. Sie muss sich mit vielen anderen Disziplinen (z.B. der Schmerztherapie oder Palliativtherapie, d.h. Versorgung schwerkranker Menschen, deren Lebensende abzusehen ist) und Erkrankungen aus Bereichen der Neurologie, Psychiatrie oder Orthopädie auseinander setzen. Dies verlangt aktuelle, spezielle und umfassende Kenntnisse über Krankheiten, die nicht allein in der Inneren Medizin oder Allgemeinmedizin wiederzufinden sind.

 

Bildquelle: siehe Impressum
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Aber wann ist man alt? Heute zählt das biologische mehr als das kalendarische Alter. Das bedeutet, dass die heute 70-Jährigen sowohl subjektiv als auch objektiv jünger sind als noch vor 20 Jahren. 

 

Typische Krankheisbilder und Beschwerden geriatrischer Patienten sind: Schwindel, Demenz, Schlaganfall, Durch-blutungsstörungen, Parkinsonkrankheit (Schüttellähmung), Diabetes mellitus, Bluthochdruck, Fallneigung, Herzmuskel-schwäche, Rückenbeschwerden, Knochenbrüche, fehlende Kontrolle über Stuhl- und/oder Harnausscheidung, Verstopfung (Obstipation genannt), Seh- und Hörstörungen, Tumorleiden und viele andere.

 

Dabei beschäftigt sich die Geriatrie mit der Prävention, der Diagnosefindung,  der Therapie und auch der Rehabilitation - also der Wiedereingliederung.   Eine besondere Bedeutung hat in diesem Zusammenhang das geriatrische Assessment. Es beinhaltet bestimmte Testverfahren zur Beurteilung und Einschätzung (engl. assessment) des älteren Patienten. Dabei werden nicht nur funktionelle Möglichkeiten (z.B. Bewegung, Koordination) oder geistige Leistungen (z.B. kognitive Fähigkeiten) sondern auch ökonomische und soziale Aspekte beleuchtet und herausgestellt. Ziele sind unter anderem eine Besserung oder Stabilisierung der Lebensqualität verbunden mit Erhaltung der Selbstständigkeit.

 

Ältere Patienten sind oftmals "multimorbide", d.h. sie leiden gleichzeitig an mehreren, teils schweren Erkrankungen. Dies setzt von dem Geriater bzw. behandelnden Arzt eine besondere Sichtweise voraus, auch was die Verordnung von Medikamenten betrifft. Gibt es Wechselwirkungen von verschiedenen Arzneimitteln? Verträgt sich also die Zucker- mit der Wassertablette oder dem Cortisonpräparat? Ist eine Dosis-anpassung bei Nierenschwäche erforderlich? Verschlimmern Nebenwirkungen eines Medikamentes bereits vorhandene Beschwerden (Gewichtszunahme, Schwindel, Übelkeit....)?    

 

Neben den Angehörigen und dem Hausarzt müssen nicht selten weitere Berufsgruppen wie Fachärzte (Neurologen/Psychiater, HNO-Ärzte, Augenärzte, Orthopäden usw.), Pflegepersonal, Krankengymnasten, Ergotherapeuten, Logopäden/Sprachthera-peuten und Sozialarbeiter an einem Strang ziehen und bilden ein professionelles Team. Dabei dürfen natürlich die Wünsche und Bedürfnisse des Patienten nicht ausser Acht gelassen werden.

 

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